AKTUELLES
WeiterbildungenSexueller Missbrauch - Zwischen Ohnmacht und Tatendrang
30./31.05.2013
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Das sind doch nur Doktorspiele, oder...?
12./13.06.2013
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Das war doch nur Spaß, oder...? Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen
19.06.2013
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Wir suchen für unser
Jubiläum im Oktober 2013 noch Frauen, die sich an unserer geplanten Ausstellung "Was Worte nicht ausdrücken können..." beteiligen wollen.
Weitere InformationenWir suchen für unser Jubiläum im Oktober 2013 noch Frauen, die sich an unserer geplanten Ausstellung "Was Worte nicht ausdrücken können..." beteiligen wollen.
Im Laufe der Auseinandersetzung mit der eigenen, leidvollen Gewalterfahrung entwickeln Betroffene oftmals kreative Ausdrucksmöglichkeiten, was sich in berührenden Bildern & Collagen niederschlägt.
Unser gemeinsames Ziel soll sein, Betroffenen mit ähnlichen Erfahrungen Mut zu machen. Die Bevölkerung von Chemnitz und Umgebung soll durch die Ausstellung angesprochen und zum Nachdenken angeregt werden. Wir wollen sensibilisieren und aufklären, und damit das Verantwortungsbewusstsein der BürgerInnen schärfen.
Wir möchten Sie einladen, sich mit ihren Bildern an unserer Ausstellung zu beteiligen. Selbstverständlich ist dies auch anonymisiert möglich.
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
Sie möchten unsere Arbeit finanziell unterstützen?
Dann können Sie unter folgender Bankverbindung spenden:
Sparkasse Chemnitz
Konto: 350 400 10 96
BLZ: 870 500 00
Präventionslandkarte des Erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes in Chemnitz
Fort- und Weiterbildung
Ein Angebot für SozialpädagogInnen, LehrerInnen, ErzieherInnen, StudentInnen, BewährungshelferInnen und alle interessierten Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Ziel unserer Fort- und Weiterbildungen ist es, dass Sie sich im Umgang mit dem Thema sicherer fühlen und ihre helfende Position für Betroffene optimal nutzen können, indem Sie Wege der eigenen Handlungskompetenz weiterentwickeln.
Folgende Weiterbildungsangbote können bei uns angefragt werden:
- Sexueller Kindesmissbrauch - zwischen Ohnmacht und Tatendrang
Mit dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs werden PädagogInnen in der Praxis häufig konfrontiert. Eigene Ängste, Unsicherheiten und Ohnmachtsgefühle sowie der Wunsch nach "schneller Hilfe" verhindern oft Lösungsstrategien, die sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientieren. In dem Seminar geht es um die Auseinandersetzung mit dem Begriff "Sexualisierte Gewalt" und ihren möglichen Anzeichen. Die Stellung des betroffenen Kindes/Jugendlichen soll u. a. beleuchtet sowie mögliche und sinnvolle Interventionsplanungen diskutiert werden. Die Möglichkeiten und Grenzen von HelferInnen sind dabei stets zu beachten und zu reflektieren.
- Leben mit Pflege- bzw. Adoptivkindern
Jedes Pflege- bzw. Adoptivkind hat bereits eine Geschichte, bevor es in seine "neue" Familie kommt. Meist ist dies eine Geschichte von Verlusterfahrungen in frühester Kindheit, die Bindungsstörungen zur Folge haben und/oder auf dem Hintergrund verschiedenster Traumatisierungen basieren. Diese hinterlassen Spuren in der Seele des Kindes. In dem Seminar geht es um die Reflexion der "Überlebensstragien" des Kindes, die sich in seinem Erleben und Verhalten zeigen und die oftmals eine große Herausforderung für die neuen Bezugspersonen darstellt. Ziel soll sein, dass Kind zu verstehen und fördernd auf es einzugehen.
- Die Tat und ihre Täter
In diesem Seminar soll u. a. Zeit sein, die Tat mit ihren Auswirkungen auf Betroffene und Gesellschaft zu beleuchten, Tätertypologien kennenzulernen, die Behandlung von Sexualstraftätern und deren Erfolgschancen zu beleuchten und täterpräventive Ansätze zu diskutieren. Einen weiteren Fokus stellt die Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen und Befindlichkeiten in der Arbeit mit Tätern dar.
- Sozialpädagogische Prozessbegleitung
Sozialpädagogische Prozessbegleitung bedeutet die tatsächlichen individuellen Belastungsmomente von OpferzeugInnen zu erkennen und durch eine alters- und entwicklungsangemessene Vemittlung von Rechtskenntnissen und Bewältigungs-strategien kompetent zu unterstützen. Oberstes Ziel der SpPb ist die Schonung der OpferzeugInnen im Verfahren.
In diesem Seminar soll u. a. Zeit sein, sich Grundsätzen und Rechtsgrundlagen im Strafverfahren zu nähern, daraus folgend die Situation von Kindern und Jugendlichen zu beleuchten und die SpPb als ein Mittel der Unterstützung kennenzulernen und zu diskutieren.
- Prävention - Vorbeugen ist besser ...
In diesem Seminar geht es vorrangig darum, dass eigene pädagogische Handeln zu reflektieren und neue Wege zu entdecken um bewusst eine Atmosphäre zu schaffen, die es Kindern und Jugendlichen ermöglicht Selbstbewusstsein, Stärke, Durchsetzungsvermögen und körperliche Selbstbestimmung zu entwickeln und zu erleben. Eigene Präventionsansätze sollen gemeinsam entwickelt werden.
- Das sind doch nur "Doktorspiele" oder...???
Zunehmend werden sexuelle Übergriffe von Kindern an Kindern festgestellt. Es herrschen große Unsicherheiten wie man darauf reagieren soll, bspw. ob man es anspricht oder nicht. In dem Seminar soll die Abgrenzung von kindlicher Sexualität, bei der auch das Thema "Doktorspiele" eine Rolle spielt, und übergriffigen Situationen verdeutlicht werden. Geeignete Reaktionen und Maßnahmen sollen diskutiert und ein eigenes sexualpädagogisches Konzept zur Prävention entwickelt werden.
Modalitäten:
Die Weiterbildungsangebote können als Workshop oder auch als mehrtägige Seminare durchgeführt werden. Sie werden individuell konzipiert und richten sich nach dem Wissensstand und den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen. Auch Fachvorträge bei thematischen Veranstaltungen sind möglich.
Nach Absprache können die Veranstaltungen in Ihren Einrichtungen oder in den Räumen der Beratungs- und Informationsstelle stattfinden.
Die Weiterbildungskosten sind abhängig von der jeweiligen Veranstaltungsform einschließlich des zeitlichen Umfangs.
Hier können Sie online anfragen: