AKTUELLES
Weiterbildung "Das sind doch nur Doktorspiele, oder ...?"Aufgrund von Krankheit wurde die Weiterbildung verschoben. Sie findet nun am 7./8. Juni 2012 statt.
9.30-15.30 Uhr (Do.) und 9.30-12.30 Uhr (Fr.)
Anmeldeschluss: 29.05.12.
Kosten: 45 EUR
Am selben Tag findet auch die Weiterbildung "Sexueller Missbrauch - Zwischen Ohnmacht und Tatendrang" statt.
Weitere Informationen
Weiterbildung "Sexueller Missbrauch - Zwischen Ohnmacht und Tatendrang"07. und 08. Juni 2012
jeweils 9.30-15.30 Uhr
Kosten: 70 EUR
Weitere Informationen
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Die Geschichte des Vereins
Der Name WILDWASSER soll nicht nur Kraft, Stärke und den ständigen Fluss symbolisieren, sondern ist auch Ausdruck einer politischen Haltung.
Die ersten WILDWASSER Vereine entstanden Anfang der 80er Jahre in der damaligen BRD und entwickelten sich aus der Frauenbewegung heraus.
WILDWASSER Vereine sind Frauenprojekte, die sich in erster Linie als Verbündete von gewaltbetroffenen Frauen und Kindern verstehen. Die aktive Selbsthilfe wird großgeschrieben und in besonderer Weise unterstützt. Mitarbeiterinnen von WILDWASSER-Projekten haben das Verständnis, dass (sexuelle) Gewalt gegen Frauen und Kinder nicht nur ein individuelles Schicksal und Problem ist, sondern auch Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse.
WILDWASSER-Vereine gibt es in vielen großen Städten, es gibt jedoch keinen Dachverband. Die Projekte arbeiten autonom in ihrer Region, gemein ist ihnen nur der parteiliche Arbeitsansatz.
Seit 1996 gibt es eine bundesweite Arbeitsgemeinschaft um bundesweite Interessen und Forderungen zu bündeln und besser im Austausch zu bleiben.
Der Verein WILDWASSER Chemnitz e.V. wurde im Dezember 1993 von engagierten Frauen rund um die Beratungsstelle, die damals in Trägerschaft der LILA VILLA war, gegründet.
Die Frauen hatten das Ziel,
- die BürgerInnen von Chemnitz für dieses Thema zu sensibilisieren,
- für Betroffene eine Lobby zu schaffen,
- die Lebensqualität von betroffenen Frauen und Kindern durch Angebote und eine Anlaufstelle zu verbessern
- und damit sexuelle Gewalt zu verhindern.
Vereinsfrauen engagieren sich auf verschiedenen Ebenen: es gab ein Notrufprojekt, Selbsthilfegruppen, Weiterbildungen, öffentliche Statements und öffentliche Präsenz bei verschiedenen kommunalen Veranstaltungen. 1995 wurde der Verein Trägerin der Beratungs- und Informationsstelle.